Jules Deitcher

Biographie:

Jules Deitcher ist in Montréal, Kanada, geboren und aufgewachsen und war dort in der lebendigen und blühenden Kunstszene der Stadt aktiv, die ihr viele Möglichkeiten bot, ihre Kunst auszustellen. Deitcher studierte Studiokunst und Kunstgeschichte und schloss ihr Studium an der Concordia University in Montréal, Kanada, mit einem Master in Fine Arts ab. Deitcher hatte auch die Gelegenheit, in New Mexico zu leben und wurde von den Farben und der Landschaft dort sehr beeinflusst. Das Leben in der Wüste war für ihre Malerei sehr förderlich, da es sie zwang, sich mit einer neuen Realität auseinanderzusetzen, mit anderen Farben, Denkweisen und Ausdrucksmöglichkeiten. Deitcher lebt seit einiger Zeit in Vancouver, British Columbia. In Vancouver liegt der Schwerpunkt auf der Natur, die wunderbar inspirierend ist. Berge und der Ozean mit seinen fließenden, formlosen, offenen und scheinbar endlosen Grenzen sind fast überall zu sehen, und die Farben der Luft und des Himmels verändern sich ständig.

Ausstellungen & Kunstmessen (Auswahl):

Die Künstlerin nahm an mehreren nationalen und internationalen Ausstellungen, unter anderem in Kanada, Italienm Schweden und den USA teil.

Der Künstler über sein Werk:

“Ich lasse mich von der Natur inspirieren: von den Bergen, dem Meer, dem Himmel, dem Tag und der Nacht. Von den Bergen aus erforsche ich das Zusammenspiel von Schatten und Licht, Form, Linie und Farbe. Die Berge sind abstrakt und doch figurativ. Der Ozean ist vieldeutig, ständig wechselnd, fließend, formlos und offen. Die Helligkeit und Intensität des Himmels, die Zyklen von Tag und Nacht, die sich ständig verändern und die Farben unserer Welt – all das beeinflusst meine Sichtweise.

Schichten über Schichten aus üppigem Acryl mit schillerndem Glimmer verweben Form und Abstraktion. Das sich daraus ergebende Zusammenspiel von Licht, Textur und Farbe bietet einen reichen Zufluchtsort für die Fantasie. Der Betrachter wird hineingezogen, um die inhärente Beziehung und den Dialog zwischen Substanz und Oberfläche. Die Formen vermischen sich und sind doch klar erkennbar, sie werden geschoben und gezogen, erzeugen Ebbe und Flut.”